Kilo Mike - Ich blocke….

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Archiv: Mai 2008

2008 30 Mai

Bissl Munin-Stuff

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Munin gefällt mir immer mehr…

Meine Root-Server habe ich jetzt so konfiguriert, dass er zusätzlich zu den Informationen zu seinem System auch noch die Informationen eines Remote-PC, in diesem Fall meines kleinen Debian-Servers zu Hause, aufbereitet. Verbunden sind die beiden über ein VPN, natürlich ist hier OVPN im Einsatz… Wie sieht die Konfiguration nun in der Praxis aus:

Auf dem “Master”-Muninknoten fügt man in die /etc/munin/munin.conf einfach unter dem Abschnitt für localhost folgendes ein:

[Remote-PC.Remote-Domain]

adresse IP

Auf dem Remote-PC sollte dann in der /etc/munin/munin-node.conf folgendes angefügt werden:

allow ^###\.###\.###\###$

Hierbei stehen die #-Triple immer für ein Oktett/Abschnitt der IP-Adresse.

Nach einem kurzen /etc/init.d/munin-node restart auf beiden Kisten läuft’s.. :-D

2008 29 Mai

Wer kennt die Welt

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Manuel Schmitt hat mal einen kritischen Blick auf die ganzen neuen, Web2.0-igen, Social-Networks geworfen und gibt seine EIndrücke und Meinungen hier zu Papier..

Ein wirklich interessanter (5-seitiger) Artikel, der irgendwie ein merkwürdiges Gefühl hinterlässt. Er regt zum Nachdenken an.. Wen kennt die Welt

2008 29 Mai

Sportprogramm aus Mountain View

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Ein ganz besonderes Workout haben sich die Programmierer von Google Maps mal wieder ausgedacht. Da das Wetter ja immer wärmer wird (und der Meeresspiegel sowieso steigt), sollte man schonmal anfangen mit Rudern übern:

Von Seattle nach Sidney

Schwer wirds erst ab Wegpunkt 12: Rudern Sie über den Pazifik. 7906 Meilen..

Hallo,

wieder mal durch einen Zufall bin ich auf ein nettes, natürlich Open Source, Tool gestoßen. Munin ermöglich eine übersichtlich und grafisch aufbereitete Monitoring-Lösung für Debian/Linux.

Einfach installiert mit apt-get install munin ist es binnen weniger Sekunden eingerichtet. Der neu gestartete Prozess munin-node ist mittels htop zu sehen. Alle 5 Minuten will dieser Prozess nun unter /var/www/munin seine Files ablegen. Dieser Pfad muss dann aber über die Datei /etc/munin/munin.conf unter htmldir angepasst werden, wenn man Confixx verwendet. Hier lautet der korrekte Pfad /var/www/confixx/html/munin, welches natürlich angelegt werden muss (mkdir). Das neu angelegte Verzeichnis wird mittels chown munin:munin und chmod 755 mit entsprechenden Rechten versehen. Sollten dann im Logfile unter /var/log/munin/munin-html.log Fehlermeldungen:

Mai 27 20:00:10 - Starting munin-html, checking lock
Mai 27 20:00:10 - could not copy style.css into htmldir
Mai 27 20:00:10 - could not copy logo.png into htmldir
Mai 27 20:00:10 - could not copy definitions.html into htmldir
Mai 27 20:00:10 - processing domain: localdomain
Mai 27 20:00:10 - processing node: localhost.localdomain
Mai 27 20:00:10 - processing service: cpu
stehen hilft ein kurzes chmod 755 auf /var/www/confixx und nach ein paar Minuten funktioniert alles.

2008 26 Mai

Perplexe HFC-Welt

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Es ist schon verrückt. Über Wochen und Monate spielen unsere HFC-Spieler alle Gegner in Grund und Boden, doch auch diese 11 sind, wie sie heute gezeigt haben, nur Menschen. Irgendwann ist auch deren Akku leer. So kam es also, dass 3500 Hallenser eine 0:2 Niederlage mit der Mannschaft feierten. Naja, nicht ganz. Gefeiert wurde mehr der Aufstieg in die Regionalliga, der Gewinn des Landespokals, das letzte Heimspiel einer grandiosen Saison, heute gab es tausende Gründe zu feiern.

Noch am Anfang der Saison, man war noch verkatert und ernüchtert von der letzten hielt man sich Angesichts der Umstrukturierung der Fußball-Ligen vor Augen, dass wenn der HFC den Sprung in die neue 4. Liga, nicht schafft, man in der Existenzlosigkeit verschwinden würde. So stand für alle Verantwortlichen, Spieler und Fans nur ein Ziel fest: Unter die ersten 5 Plätze kommen… Und dann so eine Rückrunde… Ein Traum, ein Ziel ist wahr geworden. Der Pokal, an den man Anfang der Saison nicht zu denken gewagt hat, ist an der Saale, ebenso die (Oberliga-)Meisterschaft.

Grund genug also ausgiebig zu feiern. Es war ausgiebig!! Nach Spielende sorgte der Radio SAW-Showtruck für Unterhaltung und Stimmung. Über Stunden hinweg hielt sich die Euphorie, immer wieder schwappten “Oberliga Adé”-Gesänge durch die Menge. Den Abschluss bildete gegen 22.00 Uhr das Höhenfeuerwerk.

Hannover (dpa) - Die seit Jahren beim BKA geführte Datei Gewalttäter Sport ist nach Überzeugung des Verwaltungsgerichts Hannover rechtswidrig. Für sie fehle eine laut BKA-Gesetz nötige, vom Bundesrat abgesegnete Rechtsverordnung, teilte das Gericht mit. Die Folgen dieses Urteils seien gravierend: Gewalttäter, die in der Datei gespeichert sind, könnten verlangen, gelöscht zu werden, sagte eine Sprecherin. In der Datei sind die Daten tausender Hooligans gespeichert.

Quelle: http://www.focus.de/politik/schlagzeilen?day=20080522&did=842786

Sollte es etwa doch langsam in Deutschland bergauf gehen??

Seit langen ist es ein Problem, ebenso lange wird es totgeschwiegen und verdreht, dementiert oder vertuscht. Klar, es gibt gewalttätige Auseinandersetzungen am Rand von Fußballspielen. Ja, es ist sinnvoll und oft auch notwendig durch Polizeikräfte sogenannte Konfliktspiele abzusichern. Aber in den vergangenen Wochen und Monaten hat sich eins immer mehr gezeigt: Die schlimmsten Hooligans und Schläger tragen Uniform. Sie sind mit Schlagstöcken udn Pfefferspray bewaffnet und machen von diesen Waffen auch regen Gebrauch. “Es ist nur zur Gefahrenabwehr” wird immer geredet. Die Wahrheit ist, dass die Polizisten/Bullen es AUCH immer wieder provozieren. Der Alltag sieht nunmal so aus, dass die gefährlichen Fußballfans, die Bedrohung für die Öffentlichkeit, eingekesselt und unter größter Absicherung, mit Hilfe des Einsatzes von Wasserwerfern, Hubschraubern, Pferde- und Hundestaffeln und Hundertschaften von Polizeibeamten vom und zum Stadion begleitet werden.. Viel Wert wird immer darauf gelegt, dass auch ja immer alle schön geschlossen laufen. Dicht voran natürlich die Polizeikräfte. Dass es in einem solchen Gedränge zu Schubsereien kommt, ist verständlich. Wenn Polizisten dies als Angriff auf sich sehen und mit Knüppeln udn Pfefferspray reagieren, ist doch das aber nichtmehr normal!!

Erst heut wieder folgende Begebenheit. Man sitzt im Zug, die Beamten der Bundespolizei überall um sich rum. Man fragt (wirklich höflich), ob der Beamte die Abteiltür schließen kann, weil es zieht. Die Antwort: “Halt doch erstmal dein Maul, dann zieht’s auch nicht”.

Unterhaltungen dieser Art sind (leider) normal und keine Ausnahmen. Die Polizisten beschimpfen ebenso zurück. Sprüche wie “ihr Assis” oder “du Penner” sind keine Ausnahmen. Anfragen nach Dienstausweis werden alzu oft mit einem Spruch wie “den muss ich dir nicht zeigen” abgewehrt, bleibt man hartnäckig sind schnell Kollegen zur Hilfe, die eine Beamtenbeleidigung bezeugen..

Doch zurück zur Polizeigewalt. Ich war sehr erstaunt, als ich bei einem der letzten Spiele einen Polizeibeamten, bzw. dessen Knüppel gesehen hab. Anstelle der (Gummi-)Ummantlung des Schlagstocks grinste mich das nackte Holz an.. Natürlich mit entsprechenden Abnutzungserscheinungen..

Oder ein anderer Vorfall: In Chemnitz bewegte ich mich außerhalb des Kessels, um Fotos zu machen, bewegte mich aber immer in Sichtweite der Beamten. Irgendwann kommt ein Beamter zu mir, stellt mich (noch) höflich vor die Wahl entweder in den Kessel zurück zu gehen oder zu verschwinden. Mit der Antwort, dass ich mein Recht auf freie Bewegung und das Fotografieren doch ganz gern ausüben möchte, schien er nicht ganz zurecht zu kommen. Er legte den Arm um mich, den ich versuchte abzustreifen (Kuscheln mit Cops muss nicht..), das geling mir nicht, als versuchte ich es etwas energischer.. Mit dem Ergebnis, dass ich mich quasi Nase-zu-Faust davon überzeuegn konnte, dass der Polizeibeamte carbonverstärkte Handschuhe trägt. Nach einem kurzen Kommentar (”das Recht hast du hier nicht”) gesellte er sich ganz ganz schnell zurück zu seinen Kollegen, welche mich angrinsten.. Als ich daraufhin eine Strafanzeige gegen den Beamten machen wollte, gab es natürlich a) keine Zeugen und b) konnte ich den Beamten auch nicht identifizieren, weil dieser (natürlich) vermummt war..

Vorfälle dieser Art gibt es Zuhauf, hier auch noch 2 Videos vom Landespokalfinale in Magdeburg:

Wieder gut zu sehen ist, wie mehrere Polizeibeamte auf einen am Boden liegenden Fan einprügeln.. (0:40) Achso: die Flüssigkeit, die so munter rumfliegt ist kein Bier oder Wasser, sondern großzügig verteiltes Tränengas/Pfefferspray…

Ich hoffe, dass dieser Artikel einen kleinen Denkanstoss über Actio udn Reactio gibt. Die Zeit gibt uns Recht, dass Gewalt immer mit Gewalt beantwortet wird und, dass bei Spielen, selbst den sogenannten Konfliktspielen auch alles ruhig laufen kann, wenn sich BEIDE Seiten ruhig verhalten. Un dnicht enttäuschte Polizisten ihren Frust an unbewaffneten Fans auslassen.

In diesem Sinne: All Cops Are Bastards - ACAB !!!

2008 18 Mai

Sieg in Eilenburg

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Und wieder einmal, zum vorerst letzten Mal ging es in den WIndkanal und die HFC-Abschiedstour machte Station in Eilenburg. ANgereist wurde standesgemäß mit der Bahn (1. Klasse, Sektfrühstück inklusive). Nach anfänglicher Irritation über soooo wenig Zugfahrer verflog dann der Ärger doch ein wenig, als man die doch zahlreichen Autofahrer erblickte. Nach einem solchen Pokal-Showdown im Dorf vom Mittwoch wäre es wirklich sehr enttäuschend gewesen, wenn wieder nur die üblichen Verdächtigen angereist wären..

Natürlich wurde auch diese Veranstaltung wieder von fachkräftigen und vor allem zahlreichen Sicherheitsbeamten in Grün abgesichert, sodass keine Gefahr für unser Leib und Leben bestand. Wieder einmal hat die Obrigkeit gezeigt wie viele sie doch sind.. Ganz Klasse!!! Und das obwohl es in de rgesammten Saison keine wirklich ZWischenfälle gab.. Naja, wir waren sicher und durften gefrustete Gesichter erblicken..

Die erste Halbzeit verlief recht, alles sah nach einem 0:0 aus. Doch die Köhler.Jungs kamen mit solchem Elan und Schwung aus der Kabine, die schließlich in einem Tor und der 0:1 Führung mündete.. Jetzt schwappte auch die Stimmung auf die Fans um. Nach einem aberkannten 0:2 (warum?) und einem kurz darauf versenkten Elfmeter führte Chemie damit 0:2 und konnte das Spiel dominieren. Nach Spielende öffneten sich dann die Tore (wie von Geisterhand) und die Fans konnten auf dem Platz den Sieg und den zementierten Aufstieg mit der Mannschaft feiern.. Und es wurde wirklich gut gefeiert.. Einzig der Stadionsprecher konnte durch Ansagen die feierwütigen und erleichterten Rot-Weissen aus dem Stadion vertreiben…

So ging es dann den nicht ganz unerheblichen Weg zurück zum Eilenburger Bahnhof, unterwegs gab’s noch nen lecker Eis.. Den angekündigten überfüllten Zug konnten wi rnicht vorfinden, sodass wir die Cops mehr überzeugen mussten uns in den Zug Richtung Leipzig zu lassen.. Aber Gott sei Dank waren die Kräfte heute ebenso entspannt aber doch überall präsent und wir konnten den Zug besteigen..

Alles in Allem ein schöner Tag!! So macht’s Spaß!!

2008 18 Mai

Geschützt: Fotos: FC Eilenburg gegen HFC - 0:2 Sieg für Chemie

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2008 17 Mai

Geschützt: Pokalfinalbilder

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