Und Google die Zweite. Im Gegensatz zu manchem Branchenhirsch verzichtet Google auf ein gigantisch aufgeblasenen Werbe-Tam-Tam, und bringt die genialsten Sachen so nebenbei. So auch wieder heute geschehen.
Google ermöglicht aber sofort, dass man unter Google Maps eigene Karten anlegen kann. Hierbei wird die eigene Karte als eine Art Folie über das Kartenmaterial gelegt. Der Clou: Mann kann seine Karte der Öffentlichkeit freigeben, oder diese privat für sich behalten. Was heißt das in der Praxis: Ich war am Wochenende auf einer tollen Motorrad-Tour und muss der Welt unbedingt zeigen, wo ich lang gefahren bin. Also gehe ich auf Google Maps, zeichne mit Wegpunkten, Strichen und Symbolen die Fahrtroute nach. Hierbei kann ich die übersichtliche Kartenansicht nehmen. Zu den Wegpunkten füge ich noch ein Video und ein Bild ein, schreibe noch einen Text zu den jeweiligen Zwischenstationen, und schon ist das Ganze fertig. Jetzt Speichere ich das Ganze, vergebe einen Aussagekräftigen Titel und Voilá. In 2 Wochen sucht jemand nach einer tollen Motorrad-Tour, und findet die von mir hinterlegte Route, mitsamt den Streckenhinweisen. Er stellt die Ansicht auf “Satellit” um, und schaut sich gleich mal noch die Natur an, die entlang der Strecke ist. Noch ein kurzer Klick auf Druck (BMW-Kunden lassen es sich per Google Maps gleich aufs Navigationssystem im Auto schicken) und los geht die Tour. Natürlich kann ich mir auch den Spaß machen, und aus dem von mir eingetragenen eine KML-Datei für Google Earth machen. Diese stelle ich in meinem Blog zur Verfügung, und jeder Besitzer von Google Earth kann sich diese herunterladen….. Ich denke mal, dass das Grundprinzip verstanden ist, oder?!
Wer sich jetzt dafür interessiert, kann unter Google Maps nochmal nachlesen.
Ich wünsche noch einen schönen Tag.
PS: mein erster Versuch