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Archiv: Interessantes

2008 14 Sep

Admin-Macht

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Welche Macht doch ein Administrator hat, zeigte jetzt Terry S. Childs. Dieser (ehemalige) Administrator der Stadt San Fransisco hat nämlich einfach einen Router inm Stadtnetz versteckt, der einen Zugriff von außen ermöglicht. Das Dumme nur: Niemand weiss, wo der Router steht..

Hier der vollständige Artikel:

Offizielle suchen versteckten Gateway ins Stadt-WAN

San Francisco: Marodierender Admin versteckt Router

Ein Admin des San Francisco Stadt-WANs lief im Juli Amok und schloss alle User aus dem Netz aus. Er sitzt zwar jetzt hinter Gittern - aber die Stadt sucht einen versteckten Router, der irgendwo im Netz der Stadt arbeitet.
Die Verantwortlichen suchen derzeit fieberhaft nach einem mysteriösen Gerät, das sich irgendwo im Netzwerk versteckt. Bei dem Gerät, das in Gerichtsdokumenten als „Terminal Server“ bezeichnet wird, scheint es sich um einen Router zu handeln, der den Fernzugriff auf das WAN-Netz San Franciscos gewährt. Das WAN vernetzt Gebäude in der ganzen Stadt, rund 60 Prozent des kommunalen Netzverkehrs sowie kritische Anwendungen werden darüber geleitet. Ein Zugriff auf das Gerät ist jedoch nicht möglich, weil niemand einen Benutzernamen und ein Passwort hat. Das Department of Telecommunications and Information Services (DTIS) der Stadt weiß nicht einmal, wo sich das Gerät befindet.
Entdeckt wurde der Router am 28. August. Als Ermittler versuchten, sich daran anzumelden, erschien eine Anmeldemaske und der Warnhinweis: „Dieses System ist persönliches Eigentum von Terry S. Childs“. Diese Entdeckung ist eine weitere überraschende Wendung in einer skurrilen Geschichte, die San Francisco in den vergangenen beiden Monaten in Atem gehalten hat. Childs war Netzwerk-Administrator im DTIS und wurde am 12. Juni verhaftet, weil er das Stadtnetz sabotiert haben soll, nachdem er seinen Vorgesetzten zunächst den Zugriff darauf verweigert hatte. Childs hatte das Netzwerk in den vergangenen fünf Jahren betreut.
Anfangs hatte er die Administrator-Kennwörter zu den Routern und Switches für sich behalten. Diese waren so konfiguriert, dass bei einem Neustart sämtliche Konfigurationseinstellungen gelöscht wurden. Eine Woche nach Childs‘ Verhaftung suchte ihn der Bürgermeister von San Francisco im Gefängnis auf. Im Verlauf des Treffens händigte Childs die Daten aus. Sein ehemaliger Vorgesetzter Ron Vinson erklärte, dass es die Stadt mehr als eine Million Dollar kosten würde, den Schaden zu bereinigen.
Childs befindet sich weiterhin im Bezirksgefängnis, seine Kaution ist auf fünf Millionen Dollar festgesetzt. Seine Anhänger behaupten, er sei lediglich ein gewissenhafter Angestellter der Stadt, den die Inkompetenz seiner Kollegen so weit getrieben hätte. Der Bezirksstaatsanwalt sieht das anders. Er argumentiert, Childs habe bei seiner Einstellung seine kriminelle Vergangenheit verschwiegen. 1983 war er wegen Raub zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden.
Bislang hat Childs noch immer nicht die Passwörter zu verschlüsselten Festplatten und zu zwei Corsair-Flash-Survivor-USB-Sticks mit vertraulichen Informationen herausgerückt. Bevor die Stadt von dem versteckten Router berichtete, erklärte ein IT-Experte, der als Zeuge der Verteidigung vor Gericht geladen wurde, dass das DTIS Childs einfach aus dem Stadtnetz aussperren könne. „Nichts deutet für mich darauf hin, dass Mr. Childs ein Computer-Hacker ist. Das DTIS kann ihm mit ein paar einfachen Maßnahmen den Zugang zum Netzwerk verschließen“, schrieb Doug Tygar, Professor der Computerwissenschaften an der Universität von Kalifornien. Der nächste Gerichtstermin ist für den 24. September angesetzt. Bei einer Verurteilung könnte Childs bis zu sieben Jahre hinter Gitter wandern. (PC-Welt/mja)
Quelle: TecChannel

2007 16 Dez

Immersive Media

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Auf Immersive Media wird eine Technik vorgestellt, mit der man Videos mit 360° Blickwinkel aufnehmen kann. Der Clou: Die Videos werden mit 11 Kameras gleichzeitig aufgenommen, und während der Wiedergabe kann im Video gescrollt werden….

Beispiele

2007 5 Dez

Was wäre wenn..

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… Gmail/Googlemail von Microsoft kreiert worden wäre…

Auf diese Frage versucht Philipp Lessen eine Antwort zu liefern. In englischer Sprache zwar, aber dennoch sehr sehr ansprechend…

Aus der aufgeräumten, schnellen Oberfläche wird so ganz schnell ein Klickibunti Outlook-Klon… Gleichermaßen interessant und witzig…

Hier der Link

2007 23 Nov

Mal wieder Ubuntu

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Hallo,

mal wieder ein kleiner Ubuntu-Tipp, auf den ich gestoßen bin…

Problem:

Nach einer Testinstallation von KDE unter Ubuntu (man wird ja mal schauen dürfen) will man doch wieder zu Gnome zurück. Im Sinne eines schlanken Systems möchte man sich natürlich von “dem ganzen Schrott”, den man nicht mehr braucht, den KDE aber brauchte, trennen.

Eine Deinstallation über Synaptics bringt leider nicht alles wieder weg, aufgelöste Abhängigkeiten bei der Installation, werden nicht gleichzeitig wieder entfernt…

Lösung:

sudo apt-get remove kdelibs4c2a kdelibs-data kdebase-data

Und schon werden weitere 200 MB nicht mehr benötigte Daten entfernt..

Quelle: Ubuntuusers Forum

2007 5 Apr

Managergehälter

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Es soll ja auch noch Gutes in der Welt geben. Dass dieses “Gute”, bzw. dessen Verkörperung der Welt in Form von Google geschieht wäre eine sehr kühne Behauptung. Trotzdem: Nachdem in den letzten Wochen, Monaten und Jahren immer wieder über die Gehälter von Managern geredet wurde, und sich jeder über deren astronomische Gehälter aufgeregt hat, lese ich heute eine Meldung mit folgender Schlagzeile:

Gehalt: Google-Chefs erhalten weiterhin 1 Dollar pro Jahr

Jetzt möge man dazu sagen, was man will, natürlich ist es nicht so, dass die 3 am Hungertuch nagen, deren Vermögen wird auf 16,5 bzw. 6,2 Milliarden US$ geschätzt. Aber ich finde es wirklich erstaunlich, dass die Manager eines so riesigen Unternehmens, ihr persönliches Schicksal an das des Unternehmens hängen. Denn ihren Reichtum halten Sie durch Aktien. Geht es also dem Unternehmen Google nicht gut, hängen die drei persönlich mit drin.

Kurz und gut. Die drei Google-Chefs haben vor 3 Jahren auf ein übliches Gehalt verzichtet, und lassen sich statt dessen 1US$ pro Jahr Gehalt auszahlen. Nichtsdestrotrotz holen sie sich ihre Auslagen wieder zurück… Und bevor ich jetzt noch weiter rumlabere, hier der Artikel:

Gehalt: Google-Chefs erhalten weiterhin 1 Dollar pro Jahr
Die beiden Gründer von Google, Sergey Brin und Larry Page, sowie CEO Eric Schmidt haben auch im Jahr 2006 für ihre Arbeit einen Dollar als Jahresgehalt erhalten. Arm sind die drei Manager aber deswegen noch lange nicht, Google-Aktien sei Dank.

Bereits seit drei Jahren erhalten die drei Top-Manager des Suchmaschinengiganten ein Jahresgehalt von einem Dollar und auch in diesem Jahr wird sich daran nichts ändern. “Eric, Larry und Sergey erhalten diesen symbolischen Betrag auf freiwilliger Basis. Ihre eigentliche Bezahlung erfolgt aus den Erlösen ihrer Anteile an Google . Als Großaktionäre ist ihr persönlicher Reichtum direkt mit der positiven Entwicklung der Aktie verbunden, woraus sich ein direkter Zusammenhang mit den Interessen der Aktionäre ergibt”, heißt es diesbezüglich in einer Mitteilung an die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC). Zwar wurden den drei Managern marktübliche Gehaltszahlungen angeboten, sie hätten aber abgelehnt.

Doch auch ohne dickes Managergehalt dürfte es den drei Top-Managern nicht gerade schlecht gehen. Laut der aktuellen Forbes-Milliardärsliste belegen Page und Brin derzeit Platz 26 mit je 16,5 Milliarden Dollar Vermögen, Schmidt kommt mit 6,2 Milliarden auf Platz 116. Am Mittwoch lag der Kurs der Google-Aktie bei rund 471 Dollar. Ein Plus von rund 454 Prozent seit Börsenstart.

Allerdings haben Brin, Page und Schmidt neben dem symbolischen Dollar weitere Zahlungen von Google erhalten, wie aus der Mitteilung bei der SEC hervorgeht. So erhielten sie - wie jeder Google-Mitarbeiter - einen Jahresbonus in Höhe von 1723 Dollar. Zusätzlich bekam Page Ausgleichzahlungen in Höhe von 33.195 Dollar für Transport, Logistik und Personenschutz sowie 3600 Dollar für private Fahrten (beispielsweise Leihwagen). Bei Schmidt lagen die Ausgleichszahlungen bei 532.755 für Personenschutz sowie 22.456 Dollar für steuerliche Ausgaben.

Ich finde, dass das eine mehr als faire Geste ist, die der Welt und vor allem den Aktionären zeigt, dass eine Google-Aktie eine sichere Geldanlage ist. In der heutigen Welt, wo im Geschäftsleben Moral und Ehre kaum noch eine Rolle spielen, zeigt Google mal wieder was sie sind. Anders als alle anderen.

2007 24 Mär

Probefahrt SRT8

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Einen wunderhübschen Guten Tag.

Wenn ich Kenngrößen von so 430 PS, einen Hubraum von 6,1 Litern und einem Gewicht von etwas über 2 Tonnen aufzähle, was erwartet ihr darunter?? Einen LKW, eine Sportwagen, eine Hochsicherheits-Edelkarosse..??? - Falsch: Das meine ich:

Einen Jeep Grand Cherokee SRT8. Vor einigen Minuten hatte ich das wahre Vergnügen, eine kleine Runde mit diesem Monster zu drehen.. Und ich muss sagen: Wow.. Es ist schon ein beeindruckendes Gefühl, wenn 430 PS mich förmlich zwingen in den Schalensitzen zu kleben.. Von dem Sound, den der V8 von sich gibt, ganz zu schweigen… Natürlich habe ich das auch in Bild und Ton, sogar bewegten Bildern, festgehalten… Also genießt selbst!!!

PS: Mit so einem Auto gewinnt man natürlich neue Freunde.. Allen voran Tankstellenbesitzer… Der Verbrauch bewegt sich bei zwischen 14 und 40 Litern, je nach Fahrweise.. Aber der massive Druck, der sich aus dem Motorraum auf die Straße entlädt, verlockt sehr stark zu einem 40-Liter-Verbrauch…

PPS: Video:


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