Lange Zeit habe ich nicht von mir hören lassen, OK, ich schäme mich ein wenig. Nach der Umstellung des Blogs auf die neue Domain und den Einsatz von Wordpress ab diesem Zeitpunkt , haben die Artikel konstant abgenommen…
Was ist nun alles passiert die letzten Wochen:
Ich hatte eine Woche Urlaub. Den verbrachte ich damit, soviel wie möglich unterwegs zu sein. Einen Tag zum Beispiel haben wir im Heidepark Soltau verbracht. Der Entschluss kam eher spontan und bereut haben wir es auf keinen Fall. Gegen Mittag kamen wir in Soltau an, das Wetter sah nach Regen aus, besserte sich dann aber schnell und die darauf folgenden Stunden vergingen wie im Flug. Unser Ziel, jede größere Attraktion mitzumachen, haben wir gegen 17:30 erreicht. Angefangen beim Schaukelschiff über die Wasserrutschen, dem Scream (freier Fall, sehr krass), die schweizer Bobbahn bis hin zur Colossus (größte Holzachterbahn der Welt) nahmen wir jedes Fahrgeschäft mit, mussten wir ja auch den Eintritt von rund 30 Euro wieder reinbekommen. Insgesamt gesehen ein schöner, anstrengender und aufregender Tag..
Ein anderes Ziel unserer Urlaubsrundreise war das “Tropical Islands” in Brandenburg, eine in eine Badeerlebniswelt umgebaute Zeppelinhalle. Auch hier berechtigten rund 30 Euro Eintritt zum Betreten der Einrichtung. Der Clou: Das Bad hat 24 Stunden geöffnet und man kann so lange bleiben, wie man mag. Auch hier kamen wir gegen Mittag an, der volle Parkplatz und das trübe Wetter, mitten in der Ferienzeit, ließen schon vermuten, dass keine “einsame Insel”-Stimmung aufkommen wird. Aber wir waren darauf vorbereitet und nach 15 Minuten Schlange stehen waren wir drin. Noch kurz umziehen und ab in die Badewelt. Ja, es war voll!! Wir fanden weder eine Liege (obwohl gut 2/3 der Liegen nicht von Menschen belegt waren, hatten diese doch Handtücher auf diesen verteilt) noch einen Platz am “Strand” (selbes Problem wie bei den Liegen). ABer jung und flexibel wie wir sind, fanden unsere Handtücher einen Platz auf einem Stein.
Das Wasser war angenehm warm, wie es sich für eine echte Tropeninsel gehört. Leider war die maximale Wassertiefe von 1,35 Meter nicht so toll. Trotz der vielen Menschen kam man sich nicht wie in der Badewanne vor. Im Tropical Island sind 2 große Themenbereiche mit je einem großen Wasserlaufbecken (bei 1,35 maximaler Wassertiefe möchte ich nicht von Schwimmbecken reden). Zur Zielgruppe des Tropical Islands gehören offensichtlich nicht Jugendliche, die etwas erleben wollen. Vielmehr scheinen Paare oder Familien die erwünschten Gäste zu sein, zu “Erleben” gibt es nichts. Auch der tropische Entdeckungspfad mit über 1 Kilometer Länge (auf einer Fläche von 20×20 Metern) ist nichts, was den Adrenalienspiegel hochkochen lässt..
Unseren anfänglichen Plan, im Tropical Islands die Nacht zu verbringen, für weitere 20-30 Euro pro Person kann man sich in ein Zelt einquartieren, verwarfen wir schon nach wenigen Minuten.
Baden macht ja bekanntlich hungrig. Beim Anblick der Preise für Speis und Trank verging uns aber der Appetit völlig (und ich bin wirklich nicht geizig, wenn’s um meine Freizeitgestaltung geht) und so fanden wir uns 2 Stunden, nachdem wir die Halle betreten hatten, wieder auf dem Parkplatz: Hungrig und total verchlort (um ein hohes Maß an Hygiene zu gewährleisten setzen die Betreiber offensichtlich auf den großzügigen Einsatz von Chlor).
Also auf zum nächsten Etappenziel des Urlaubs-Trips: Berlin: Unser Plan: Rein nach Berlin, den Abend einen drauf machen, dann ins Hotel und am nächsten Tag bissl Sightseeing. Unterkunft fanden wir im Ibis Hotel Flughafen Tegel (welches aber in Berlin Alt-Reinickendorf liegt..). Der Zimmerpreis von 35€ pro Zimmer (egal ob Einzel- oder Doppelzimmer) war OK, die Zimmer sauber, ordentlich und ohne jeden Grund zur Klage. Nach Ankunft, einer Dusche und nem Bier ging es dann mit der U-Bahn zum Pariser Platz. Von dort zu Fuß weiter zum Potsdamer Platz wo wir den ersten Halt in einem mexikanischen Lokal fanden. Es war mittlerweile 21.00 Uhr und die Zeit verging mit gemütlichen Zusammen sitzen und erzählen wi eim Flug. Nach einem Halt am SONY-Center und ein paar Erinnerungsfotos, sowie einer kurzen Entdeckungstour durch die Versorgungswege des IMAX ging es wieder mit der Bahn zum Bahnhof Zoologischer Garten und nach einigen Minuten zu Fuß fanden wir uns am Kuhdamm im Europa-Center (heißt das so, das Center neben der Gedächtniskirche??) in einem irischen Pub. Wieder ein paar Getränke später liefen wir weiter den Kuhdamm entlang, bis wir am Wittenberger Platz einen Italiener fanden, mittlerweile war es Mitternacht. Bei diesem gab es noch einen leckeren Snack (Pizza & Pasta) und noch ein Bierchen.. Gegen 2 wollten wir dann nach Hause aufbrechen, dummerweise fährt zu dieser Uhrzeit keine U-Bahn mehr, der Ersatzverkehr per Bus konnte uns aber auch helfen. Unser Weg zurück nach Reinickendorf führte uns zu einem Umsteigepunkt: Cottbusser Tor / Kreuzberg Zentrum. Ein Erlebnis.. Gegen 3 lagen wir dann geschafft im Bett.
Der nächste Tag began gemächlich, gegen 10 verließen wir das Hotel, glücklicherweise erlaubte man uns den Parkplatz noch bis zum Abend in Beschlag zu nehmen.. Also wieder mit der Bahn in die Stadt, erster Haltepunkt: Unter den Linden. Von dort zu Fuß zum Alexanderplatz, wo wir in einem leckeren Steakhaus frühstückten/Mittag aßen. Vom Alx aus ging es mit der Bahn zur Stadtmitte, nach einem Abstecher am Gendarmenmarkt und Checkpoint Charlie ging es wieder zum Bahnhof Zoo. Den Abschluss des Tages bildete der Kuhfürstendamm und gegen 17.00 Uhr fuhren wir schließlich mit vielen Eindrücken wieder nach Hause.
Alles in Allem war es eine Woche Urlaub, die ich als optimal genutzt betrachten würde. Die freien Tag wurden mit Besuchen bei McFit verbracht und die Arbeit rückte schnell näher…