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Archiv: Reisen

So, mittlerweile bin ich wieder zurück in Deutschland. Nicht vorenthalten möchte ich aber den zweiten Teil des Reiseberichts…

Nachdem Aufstehen und schottischen Frühstück am 4. Reisetag ging es weiter durch die schottischen Highlands, erster Halt in Inverness. Nach einem kurzen Spaziergang durch den Ort, einigen Fotos und einem netten Plausch mit 2 älteren, schottischen Bowlern aus Edinburgh ging es dann mit dem Bus weiter zum Loch Ness, auf der Suche nach Nessie. Ein kurzer Stopp am Touri-Zentrum, und eingedeckt mit Souveniers weiter zum Urquhart-Castle, direkt am Loch Ness gelegen und wundervoller Fotopunkt. Nächster Halt: Fort Augustus und nach einem kurzen Imbiss und Fotostopp an den Schleusen wieder weiter nach Fort William, nochmal ein wenig Pfunde loswerden und tanken. Dann ging es auch schon weiter, noch gute 200km lagen vor uns, Tagesziel: Glasgow. Durch den Glen Coe Nationalpark und vorbei am Ben Nevis ging es weiter zum Loch Lomond und endlich am frühen Abend kamen wir in Glasgow an…

Am nächsten Tag musste die geplante Stadtrundfahrt durch Glasgow leider entfallen, der Bus hatte Probleme mit der Federung, und so ging es im englischen Ersatzbus mit Zwischenhalt in Gretna Green wieder zurück zur Fähre nach Hull. Und keine 24 Stunden später war ich wieder zu Hause, nach einer nächtlichen, entspannten Fährfahrt. Insgesamt wurden in den letzten 6 Tagen knapp 4000km auf der Straße, sowie reichlich 700 km auf dem Meer zurück gelegt. Viel gesehen, viel erlebt und Appetit auf mehr bekommen..

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2009 30 Mai

Aufgewacht

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Tag 4: Geweckt durch das Weck-Klopfen des Hotels, noch eine kurze Dusche, und gleich geht’s zum Frühstück. Frühs nochmal kurz ins Internet geschaut, ob die Welt noch da ist (ist sie), und nachher geht’s weiter durch die schottischen Highlands und zu Nessie. Mal schauen, ob sich die Kleine versteckt hält.

Ihr Lieben,

viel zu lang ist es ruhig gewesen, der innere Schweinehund hat voll und ganz Besitz von mir ergriffen. Viel ist passiert, ein Freund hatte einen recht schweren Motorrad-Unfall, den er aber auch gut überstanden hat. Ich bin umgezogen, bleibe natürlich weiterhin in Halle. Und ich bin mal wieder in Europa unterwegs. Nachdem es mich im Herbst 2006 zum ersten Mal nach Schottland verschlug, ist dies wiederholt mein Aufenthaltsort. Derzeit befinde ich mich mitten in den schottischen Highlands, aber eines nach dem Anderen.

Am Montag früh verliessen wir das beschauliche Sachsen-Anhalt und beganen unsere Reise. Ein strafer Zeitplan soll den nächsten Tag unser Begleiter werden, die erste Etape: Rotterdam / Europort. Nach einigen kleineren Staus in Holland erreichten wir gerade noch rechtzeitig den Europort, hier den P&O-Terminal, und konnten 19:20 einchecken. Bereits 10 Minuten später wäre der letztmögliche Checkin-Termin gewesen. Nach dem Einzug in die Kabine führte der erste Gang zum Abendessen, war man nicht schon seit dem frühen Morgen auf den Beinen, und außer einer Bockwurst war der Magen ziemlich auf der Strecke geblieben. Doch auf der “Pride of Hull” erwartete uns ein ausgezeichnetes Buffet, nach welchem Genuss ich das Bier des Abends kaum mehr austrinken konnte. Zur Verdauung ein kleiner Spaziergang an Deck, leider hatte das Wetter etwas aufgefrischt, und je näher das inzwischen abgelegte Schiff der offenen See kam, umso ungemütlicher wurde es auf Deck. Ein Grund mehr früh ins Bett zu gehen, versprach doch auch der nächste Tag nicht minder stressig zu werden.

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Überall laufen die Vorbereitungen und Ankündigungen für den Jahreswechsel, Rückblicke gibt es an allen Ecken und Enden. Auch ich habe soeben mal meine Fotos des vergangenen Jahres durchgeschaut, hier meine Favoriten:
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Lange Zeit habe ich nicht von mir hören lassen, OK, ich schäme mich ein wenig. Nach der Umstellung des Blogs auf die neue Domain und den Einsatz von Wordpress ab diesem Zeitpunkt , haben die Artikel konstant abgenommen…

Was ist nun alles passiert die letzten Wochen:

Ich hatte eine Woche Urlaub. Den verbrachte ich damit, soviel wie möglich unterwegs zu sein. Einen Tag zum Beispiel haben wir im Heidepark Soltau verbracht. Der Entschluss kam eher spontan und bereut haben wir es auf keinen Fall. Gegen Mittag kamen wir in Soltau an, das Wetter sah nach Regen aus, besserte sich dann aber schnell und die darauf folgenden Stunden vergingen wie im Flug. Unser Ziel, jede größere Attraktion mitzumachen, haben wir gegen 17:30 erreicht. Angefangen beim Schaukelschiff über die Wasserrutschen, dem Scream (freier Fall, sehr krass), die schweizer Bobbahn bis hin zur Colossus (größte Holzachterbahn der Welt) nahmen wir jedes Fahrgeschäft mit, mussten wir ja auch den Eintritt von rund 30 Euro wieder reinbekommen. Insgesamt gesehen ein schöner, anstrengender und aufregender Tag..

Ein anderes Ziel unserer Urlaubsrundreise war das “Tropical Islands” in Brandenburg, eine in eine Badeerlebniswelt umgebaute Zeppelinhalle. Auch hier berechtigten rund 30 Euro Eintritt zum Betreten der Einrichtung. Der Clou: Das Bad hat 24 Stunden geöffnet und man kann so lange bleiben, wie man mag. Auch hier kamen wir gegen Mittag an, der volle Parkplatz und das trübe Wetter, mitten in der Ferienzeit, ließen schon vermuten, dass keine “einsame Insel”-Stimmung aufkommen wird. Aber wir waren darauf vorbereitet und nach 15 Minuten Schlange stehen waren wir drin. Noch kurz umziehen und ab in die Badewelt. Ja, es war voll!! Wir fanden weder eine Liege (obwohl gut 2/3 der Liegen nicht von Menschen belegt waren, hatten diese doch Handtücher auf diesen verteilt) noch einen Platz am “Strand” (selbes Problem wie bei den Liegen). ABer jung und flexibel wie wir sind, fanden unsere Handtücher einen Platz auf einem Stein.

Das Wasser war angenehm warm, wie es sich für eine echte Tropeninsel gehört. Leider war die maximale Wassertiefe von 1,35 Meter nicht so toll. Trotz der vielen Menschen kam man sich nicht wie in der Badewanne vor. Im Tropical Island sind 2 große Themenbereiche mit je einem großen Wasserlaufbecken (bei 1,35 maximaler Wassertiefe möchte ich nicht von Schwimmbecken reden). Zur Zielgruppe des Tropical Islands gehören offensichtlich nicht Jugendliche, die etwas erleben wollen. Vielmehr scheinen Paare oder Familien die erwünschten Gäste zu sein, zu “Erleben” gibt es nichts. Auch der tropische Entdeckungspfad mit über 1 Kilometer Länge (auf einer Fläche von 20×20 Metern) ist nichts, was den Adrenalienspiegel hochkochen lässt..

Unseren anfänglichen Plan, im Tropical Islands die Nacht zu verbringen, für weitere 20-30 Euro pro Person kann man sich in ein Zelt einquartieren, verwarfen wir schon nach wenigen Minuten.

Baden macht ja bekanntlich hungrig. Beim Anblick der Preise für Speis und Trank verging uns aber der Appetit völlig (und ich bin wirklich nicht geizig, wenn’s um meine Freizeitgestaltung geht) und so fanden wir uns 2 Stunden, nachdem wir die Halle betreten hatten, wieder auf dem Parkplatz: Hungrig und total verchlort (um ein hohes Maß an Hygiene zu gewährleisten setzen die Betreiber offensichtlich auf den großzügigen Einsatz von Chlor).

Also auf zum nächsten Etappenziel des Urlaubs-Trips: Berlin: Unser Plan: Rein nach Berlin, den Abend einen drauf machen, dann ins Hotel und am nächsten Tag bissl Sightseeing. Unterkunft fanden wir im Ibis Hotel Flughafen Tegel (welches aber in Berlin Alt-Reinickendorf liegt..). Der Zimmerpreis von 35€ pro Zimmer (egal ob Einzel- oder Doppelzimmer) war OK, die Zimmer sauber, ordentlich und ohne jeden Grund zur Klage. Nach Ankunft, einer Dusche und nem Bier ging es dann mit der U-Bahn zum Pariser Platz. Von dort zu Fuß weiter zum Potsdamer Platz wo wir den ersten Halt in einem mexikanischen Lokal fanden. Es war mittlerweile 21.00 Uhr und die Zeit verging mit gemütlichen Zusammen sitzen und erzählen wi eim Flug. Nach einem Halt am SONY-Center und ein paar Erinnerungsfotos, sowie einer kurzen Entdeckungstour durch die Versorgungswege des IMAX ging es wieder mit der Bahn zum Bahnhof Zoologischer Garten und nach einigen Minuten zu Fuß fanden wir uns am Kuhdamm im Europa-Center (heißt das so, das Center neben der Gedächtniskirche??) in einem irischen Pub. Wieder ein paar Getränke später liefen wir weiter den Kuhdamm entlang, bis wir am Wittenberger Platz einen Italiener fanden, mittlerweile war es Mitternacht. Bei diesem gab es noch einen leckeren Snack (Pizza & Pasta) und noch ein Bierchen.. Gegen 2 wollten wir dann nach Hause aufbrechen, dummerweise fährt zu dieser Uhrzeit keine U-Bahn mehr, der Ersatzverkehr per Bus konnte uns aber auch helfen. Unser Weg zurück nach Reinickendorf führte uns zu einem Umsteigepunkt: Cottbusser Tor / Kreuzberg Zentrum. Ein Erlebnis.. Gegen 3 lagen wir dann geschafft im Bett.

Der nächste Tag began gemächlich, gegen 10 verließen wir das Hotel, glücklicherweise erlaubte man uns den Parkplatz noch bis zum Abend in Beschlag zu nehmen.. Also wieder mit der Bahn in die Stadt, erster Haltepunkt: Unter den Linden. Von dort zu Fuß zum Alexanderplatz, wo wir in einem leckeren Steakhaus frühstückten/Mittag aßen. Vom Alx aus ging es mit der Bahn zur Stadtmitte, nach einem Abstecher am Gendarmenmarkt und Checkpoint Charlie ging es wieder zum Bahnhof Zoo. Den Abschluss des Tages bildete der Kuhfürstendamm und gegen 17.00 Uhr fuhren wir schließlich mit vielen Eindrücken wieder nach Hause.

Alles in Allem war es eine Woche Urlaub, die ich als optimal genutzt betrachten würde. Die freien Tag wurden mit Besuchen bei McFit verbracht und die Arbeit rückte schnell näher…

2008 26 Jun

Kurztrip nach Brüssel

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Noch ein kleiner Nachtrag…

Vergangene Woche war ich dienstlich kurz in Brüssel, was natürlich nicht unerwähnt bleiben sollte.. :-) Der Flug ab Tegel, diesmal nicht mit German Wings wie vor ein paar Wochen nach Bonn sondern mit der Lufthansa, verlief ruhig, auch wenn die kleine Bombardier ein bissl geschaukelt hat. Angekommen im Brüssel, nebenbei ein riesiger Flughafen, ich war geplättet, ging es dann auch zum Dienstreiseziel…

Abends fiel uns die Entscheidung schwer, ob man sich das EM-Länderspiel Deutschland - Portugal anschaut oder doch in die Stadt reinfährt.. Die Entscheidung fiel zugunsten der Innenstadt.. Mit der Bahn (6,60, 3 Personen, fairer Preis) ging es dann vom etwas auswärts gelegenen Holiday Inn Airport Brussels Hotel in die Innenstadt

Marktplatz Brüssel

Hier ein Bild vom Markt in Brüssel.. Viele Menschen..

Nach etwa 30 inütiger Suche fanden wir dann auch den Besuchermagnet, nicht das Atomium, sondern Männecken Piss, eine kleine, etwas 60 cm hohe Statue die Wasser lässt..

Schließlich und endlich meldete sich dann der Magen, es war mittlerweile um 9. Beim Blick auf die Preise der am Markt befindlichen Restaurant wurde uns immer schlechter, wir entschieden uns aber für das kleinste Übel. Leider hatte in diese Lokal die Küche schon geschlossen, und wir gingen zum nächsten, wo die Küche nurnoch drinnen geöffnet hatte… Ein leckeres Mahl, ein Probiertablett belgischer Biere und die Gewissheit über den Sieg der Deutschen gegen die Portugiesen später brachte uns ein Taxi wieder zurück ins Hotel.. Beinahe wäre es um uns geschehen gewesen. Als der Taxifahrer mit 130 durch die Innenstadt fuhr, ließen wir es uns gefallen, als er aber durch den Tunnel mit 160 und die Stadtautobahn mit 220 fuhr, wurde uns schon Angst und bange.. Wir sind aber heil und an einem Stück wieder angekommen.

Am nächsten Vormittag ging es dann wieder zurück nach Tegel, von wo aus wir dank Stau und Umfahrung auch schon in 5 Stunden wieder zurück in Leipzig waren..

2008 28 Apr

Bilder aus Bonn

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Ich bin wieder da.. Schulung ist überstanden, ich habe viel neues Wissen mitgenommen und konnte auch noch ein paar Schnappschüsse machen..

Mit einem Klick auf die Bilder kann man sich diese ein bissl größer Anzeigen lassen..

Rheinufer mit Blick auf den Posttower

Das Rheinufer mit Blick auf den Posttower

Flughafen Köln-Bonn

Der Flughafen Köln-Bonn - Airport Cologne-Bonn - CGN

2008 27 Apr

Dienstreise in Bonn

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Ich befinde mich gerade auf einer Dienstreise in Bonn. Hier findet morgen eine Schulung statt… Vom Flughafen Leipzig-Halle aus sollte mich German Wings 18.00 nach Bonn bringen. Erste Hürde, die ich vollkommen vergessen hatte: Da ich nur eine Nacht bleibe, erübrige ich mir großes Gepäck, und habe mein nötiges Waschzeug in meinen Notebook-Koffer reingepackt. Leider habe ich die Sicherheitskontrollen vergessen. Stichwort: Flüssigkeiten. Also hatte ich an der Kontrolle dann die Wahl mein sicherheitskritisches Duschbad, mein hochgefährliches Deo und die hochbrisante Handcreme entweder einzuchecken, in das nicht vorhandene Auto zu bringen oder in die bereitgestellten Entsorgungsbehälter zu bringen. Nun ja, muss ich wenigstens nicht soviel tragen, und es ist ja im Interesse der Sicherheit. Wie so vieles..

Der Flug hatte natürlich Verspätung, die 20 Minuten ließen sich aber verschmerzen und dann ging es auch zügig in den gut besetzten Airbus A319. Der Flug verlief, wie sollte es bei diesem Maß an Sicherheit auch anders sein, ohne Probleme und 19:30 fand ich mich im Taxi zum Hotel. Knappe 20 Minuten und 40,00 Euro Taxifahrt später checkte ich dann auch ins Hotel ein. Auf die Frage nach dem Abendessen wurde ich an einen gegenüberliegenden Italiener verwiesen.

Das “Ristorante - Pizzeria Tuscolo” (Kaser-Karl-Ring 63, 53111 Bonn) ist macht von außen nicht viel her. Es ist ein Eck-Restaurant mit Außen- und Innenplätzen direkt an der Kreuzung zweier Hauptstraßen. Ich bestellte ein Kölsch, schließlich bin ich ja hier in dessen Hochburg, einen Teller Antipasti Tuscolo und als Hauptgericht Tris di Pasta. Kurz und knapp: Es schmeckte hervorragend!! Der Antipasti-Teller ist ein gemischter Teller mit Gemüse und Meeresfrüchten, alles schmeckt frisch und ist ansehnlich arrangiert. Die “Tris di Pasta” ist eine Art Überaschung. Auf der Karte war es beschrieben mit “Verschiedene Nudeln, verschiedene Soßen”. (Bei mir) handelte es sich um Bandnudeln mit Austernpilzen und Parmesan, ein guter Haufen “ordinäre” aber überaus leckere Spaghetti Bolognese und kleine Tortelinis mit frischer Tomaten-Kräutersoße. Ein Gedicht und auch weit über den Hunger hinaus zu empfehlen… Preislich nicht ganz billig, aber angemessen: Antipasti 8,00 €, Pasta 12,00 €. Das einzige, was über blieb war das Kölsch, ein fast schon ekelhaftes Gesöff…


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